Das Kochfeld gehört zu den Geräten, die Sie jeden Tag benutzen. Umso wichtiger ist eine durchdachte Wahl: Wie schnell steht die Hitze bereit, wie sparsam arbeitet das Gerät, wie leicht lässt es sich bedienen und reinigen? In allen vier Punkten hat Induktion gegenüber Gas und klassischen Elektrokochfeldern die Nase vorn. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag zu Induktionskochfeldern zuerst die Technik dahinter und stellen Ihnen danach drei Geräte unserer Partnerhersteller vor.
So arbeitet Induktion
Unter der Glaskeramik liegen flache Kupferspulen. Sie erzeugen ein elektromagnetisches Feld, allerdings nur dann, wenn ein geeigneter Topf darauf steht. Das Feld erhitzt den Topfboden direkt, die Kochzone selbst bleibt weitgehend kalt. Daraus ergeben sich zwei Vorteile: Die Energie landet fast vollständig im Kochgeschirr, und die Fläche daneben wird kaum heiß. Übergekochte Milch brennt nicht ein, und die Gefahr, sich zu verbrennen, ist deutlich geringer als bei einem Gerät mit viel Restwärme. Gegenüber einem Kochfeld mit Strahlungsheizkörpern sparen Sie rund ein Drittel Energie, und die Küche heizt sich weniger auf.
Der zweite Pluspunkt ist die Regelung. Die Hitze steht sofort bereit und lässt sich ebenso schnell zurücknehmen, sodass Sie punktgenau garen können. Beim Anbraten, beim Einkochen von Saucen und beim Schmelzen von Schokolade merken Sie den Unterschied sofort. Die Reinigung fällt ebenfalls leichter, denn übergelaufene Reste backen auf der kühlen Fläche nicht fest. Meist genügt ein feuchtes Tuch nach dem Kochen.
Zwei Varianten erweitern die Freiheit am Gerät. Bei der Flexinduktion schalten Sie zwei Kochzonen zu einer großen Fläche zusammen, praktisch für Bräter und große Pfannen. Bei der Vollflächeninduktion wird das gesamte Feld zur Kochfläche: Kleine Induktoren erkennen selbst, wo ein Topf steht, und heizen nur dort.
Miele Induktionskochfeld
Ein Miele Induktionskochfeld erkennen Sie an der sauberen Verarbeitung und an der ruhigen Bedienung. Am Slider stellen Sie die Leistung stufenlos ein, ohne mehrfach tippen zu müssen. Praktisch ist die Temperaturregelung im Topf: Das Gerät hält die eingestellte Temperatur konstant, sodass Milch nicht überkocht und Öl nicht zu heiß wird. Bei großen Töpfen hilft die Flexzone, die zwei Felder zu einer Fläche verbindet. Miele bietet die Kochfelder auch mit integriertem Abzug an, sodass die Haube entfällt und der Blick nach oben frei bleibt. Die Kochdünste werden direkt an der Quelle abgesaugt, noch bevor sie sich im Raum verteilen. Passend dazu erscheint die gleiche Bedienlogik am Backofen wieder, wenn Sie beide Geräte aus einer Serie wählen.
Bosch Induktionskochfeld
Ein Bosch Induktionskochfeld ist die richtige Wahl, wenn Technik und Preis in einem guten Verhältnis stehen sollen. Die Serien 6 und 8 decken vom kompakten Feld bis zur breiten Kochfläche alles ab. Der Bratsensor misst die Temperatur in der Pfanne und regelt nach, damit Fleisch gleichmäßig bräunt und nichts anbrennt. Mit der Powerstufe kocht ein großer Topf Wasser in wenigen Minuten. Bei den breiteren Geräten verbinden Sie vier Zonen zu zwei langen Flächen. Die Bedienung läuft je Zone an einem beleuchteten Slider, sodass Sie beim Kochen nicht lange suchen. Abschaltautomatik, Kindersicherung und Restwärmeanzeige gehören bei allen Serien dazu.
AEG Induktionskochfeld
AEG hat die Vollflächeninduktion früh in Serie gebracht. Bei diesen Geräten steht die komplette Fläche zur Verfügung, und Sie stellen Topf und Pfanne einfach dorthin, wo Platz ist. Das Kochfeld erkennt Form und Größe des Kochgeschirrs und heizt genau diesen Abschnitt. Ein AEG Induktionskochfeld punktet zusätzlich mit einer Brückenfunktion für längliche Bräter und mit einer sehr niedrigen Stufe zum Warmhalten. Ein Timer je Zone nimmt die Leistung nach Ablauf selbstständig zurück, praktisch beim Garen von Reis oder Eiern. Die matte Oberfläche mancher Modelle nimmt Fingerabdrücke weniger an als glänzendes Glas und lässt sich mit einem Tuch reinigen.
Fazit: Die besten Modelle im Vergleich
Miele überzeugt bei Verarbeitung und Regelung, Bosch beim Verhältnis von Technik und Preis, AEG bei der freien Nutzung der Kochfläche. Welches Gerät zu Ihnen passt, hängt davon ab, wie oft und wie aufwendig Sie kochen. Am besten probieren Sie die Geräte in Ruhe selbst aus: In unserer Ausstellung in Fredersdorf-Vogelsdorf können Sie die Kochfelder anfassen, die Bedienung testen und einen Topf Wasser aufsetzen. Einen ersten Überblick zu den Marken und ihren Stärken finden Sie auf unserer Seite zu Elektrogeräten im Küchenwissen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen Beratungstermin bei Küchen Paule.

