Küche 2027: Smarte Hausgeräte

Küche 2027: Smarte Hausgeräte in einer Kücheninsel mit vernetztem Geschirrspüler

Smarte Hausgeräte wie Backofen, Kühlschrank und Geschirrspüler mit WLAN gehören bei den großen Herstellern längst zum Standardprogramm. Smarte Hausgeräte sind deshalb ein Thema, das bei fast jeder neuen Planung auf den Tisch kommt. Dieser Blogbeitrag erklärt Ihnen den Nutzen vernetzter Technik beim Kochen und Spülen, zeigt ihre Grenzen und nennt die Punkte, die rechtzeitig in die Planung gehören. Vorkenntnisse brauchen Sie nicht, denn die meisten Käufer starten mit einem einzigen vernetzten Gerät und bauen das System später aus.

Der Backofen meldet sich, wenn das Essen fertig ist

Der Nutzen zeigt sich am Backofen am schnellsten. Sie heizen das Gerät vom Büro aus vor, verfolgen die Kerntemperatur Ihres Bratens auf dem Display des Handys und bekommen eine Nachricht, sobald das Essen fertig ist. Rezepte aus der App übertragen Temperatur und Betriebsart bei manchen Herstellern direkt an das Gerät. Der Kühlschrank warnt Sie, wenn die Tür offen steht.

Ihr Geschirrspüler legt los, sobald die Solaranlage auf dem Dach Strom erzeugt oder der Stromtarif am niedrigsten ist, und für Nachschub an Tabs reichen ein paar Fingertipps. Ein Kochfeldabzug von Bora passt seine Stufe an die Kochleistung an, eine Haube von berbel reagiert ebenfalls auf das Kochfeld.

Miele App, My AEG Kitchen und Co.

Ihre Geräte melden sich im heimischen WLAN an, sind damit vernetzt und tauchen danach gemeinsam in einer App auf Smartphone oder Tablet auf. Miele nutzt dafür die Miele App, AEG die Anwendung My AEG Kitchen, Bora und berbel setzen ebenfalls auf eigene Apps. Auch Alexa nimmt Befehle für die Geräte entgegen, nachdem Sie den Sprachassistenten mit dem Konto beim Hersteller verbunden haben. Die Küche fügt sich so in ein bestehendes Smart Home ein. Die Plattformen der Marken sind allerdings nicht einheitlich. Geräte aus einer Familie halten die Bedienung übersichtlich, eine bunte Mischung bedeutet dagegen meist zwei Apps auf dem Handy.

Automatik im Hintergrund

Viele Funktionen einer vernetzten Küche laufen ohne Ihr Zutun. Der Kochfeldabzug bemerkt aufsteigenden Dampf und regelt selbstständig eine Stufe höher. Die Leuchte unter dem Oberschrank schaltet sich ein, sobald Sie einen Auszug öffnen, und der Kühlschrank kühlt stärker, wenn der Wocheneinkauf hineinkommt. Solche Verknüpfungen richten Sie einmal ein, danach funktionieren sie von allein. Eine smarte Küche arbeitet also auch dann, wenn Ihr Handy in der Tasche bleibt.

Weniger Verbrauch, mehr Sicherheit

Smarte Hausgeräte schlüsseln ihren Stromverbrauch einzeln auf, auf Wunsch sogar für jedes Programm. Stromfresser fallen Ihnen dadurch schnell auf, und Beleuchtung sowie Bereitschaftsmodus lassen sich abends per Fingertipp abschalten. Sparsame Programme erkennen Sie im direkten Vergleich auf einen Blick. Die Sicherheit profitiert ebenso: Das Kochfeld lässt sich aus der Ferne sperren, und ein Backofen, der versehentlich weiterläuft, schickt Ihnen einen Hinweis und geht nach einer vorher eingestellten Dauer aus.

Steckdosen und WLAN gleich mitplanen

Eine zusätzliche Leitung nach dem Einzug bedeutet Staub, Aufwand und Kosten, auf dem Plan dagegen ist sie nur ein Strich. Steckdosen an den richtigen Stellen, ein stabiles Funksignal bis in die letzte Ecke und Platz für die Elektroinstallation gehören daher von Anfang an ins Aufmaß. Denken Sie auch an Anschlüsse für ein Tablet und eine Ladestation. Fronten aus Metall und massives Mauerwerk dämpfen das Funksignal, ein zusätzlicher Router oder Repeater neben der Küche gleicht das aus.

Ihre Art zu kochen entscheidet über den sinnvollen Umfang, denn Funktionen, die Sie nie nutzen, kosten nur Geld. Viele Haushalte steigen mit zwei oder drei Geräten ein, die vernetzt arbeiten, und ergänzen weitere, wenn sich die Technik im Haushalt eingespielt hat.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Die Technik spart Ihnen Wege, die Arbeit nimmt sie Ihnen nicht ab. Das Blech mit dem Auflauf tragen Sie weiterhin selbst zum vorgeheizten Ofen. Was im Kühlschrank liegt, weiß das Gerät nur, wenn eine Kamera es sieht oder Sie es eintragen. Ein Backofen ist oft länger als 15 Jahre im Einsatz. Wichtiger als die Zahl der Funktionen am ersten Tag ist deshalb, wie lange der Hersteller seine App pflegt.

Manche Anbieter lagern einzelne Programme vollständig ins Smartphone aus, am Bedienfeld fehlen sie dann. Wählen Sie deshalb smarte Hausgeräte, die sich auch ohne Handy komplett bedienen lassen, damit Sie bei einem Ausfall des Internets weiterhin kochen und spülen. Werfen Sie außerdem einen Blick in die Datenschutzeinstellungen der App und geben Sie nur die Daten frei, die wirklich nötig sind.

Fazit: Küche 2027: Smarte Hausgeräte

Smarte Hausgeräte lohnen sich, wenn die Technik Ihnen Laufwege abnimmt, den Verbrauch offenlegt und vor Gefahren warnt. Alles Weitere entscheidet eine gute Planung. Wir von Küchen Paule messen Ihre Küche vor Ort auf und erstellen die Installationspläne für Elektriker und Installateur, sodass Steckdosen und Anschlüsse für Ihre vernetzten Geräte von Beginn an am richtigen Platz liegen. Sie sehen vorab in 3D und mit der VR-Brille, wo jedes Gerät seinen Platz findet. Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen Beratungstermin in Fredersdorf-Vogelsdorf und planen Sie Ihre smarte Küche gemeinsam mit uns.

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